Zukunft 60+ Lebensfreude und Engagement im Ruhestand
PW - Zukunft 60+ - Lebensfreude und Engagement im Ruhestand
Wenn Ihr Lust auf Bücher und Ausstellungsbesuche habt, Euch kreativ ausprobieren und in Bewegung halten wollt und auch Diskussionen und das Kennenlernen neuer Sozial- und Wohnprojekte interessant findet – dann seid Ihr in unserer PW richtig.
Neue Kontakte, gemeinsame Erlebnisse sowie Engagement sind für uns ein wichtiger Teil von BANA.
Fr 10-12 Uhr
FH Außentermine
14 tägig
Ernst, Elke; Helmer, Ursula; Hühmer, Sabine
Der erste Termin wird auf der Webseite www.banastudenten.de veröffentlicht.
Rückblick auf unsere Exkursionen:
Am 12.06.26 begannen wir unseren Ausflug mit einer schönen Wanderung. Der Weg führte uns vom S-Bahnhof Wannsee entlang am kleinen Wannsee zum Anwesen Mutter Fourage. Nachdem wir das Ziel erreicht hatten, kehrten wir erst einmal in das Hofcafe ein und genossen den leckeren Kuchen und Kaffee oder einen herzhaften Imbiss.
Unser eigentliches Ziel jedoch war der Besuch der Ausstellung „Phillipp Franck. Ein deutscher Impressionist“.
Herr Kunath von der Mutter Fourage Kulturstiftung führte uns durch die liebevoll gestalteten Räume und wir erfuhren interessante Details nicht nur über die gezeigten Bilder sondern auch über das Leben von Philipp Franck und dessen Familie.
Anschließend konnte noch im Außenbereich von Mutter Fourage im Laden mit Blumen, Kräutern, vielem Gartenzubehör nach einem netten Mitbringsel gestöbert werden.
Wir haben das Sommersemester wieder mit einer Wanderung begonnen. Dieses Mal sind wir mit einer Entdeckungstour durch Neukölln-Rixdorf gestartet. Bardo hat die Tour organisiert (DANKE!!!) und mit Reinhold Steinle einen interessanten und ortskundigen Begleiter gebucht. Nach der lehrreichen und auch unterhaltsamen Führung sind wir noch in der Villa Rixdorf eingekehrt.
Das letzte in Berlin noch weitgehend erhaltene Lager für NS- Zwangsarbeiter*innen -ehemals waren es 3000 Lager- befindet sich in Schöneweide. Es kann seit 2006 besichtigt werden. Da es in einer Wohngegend liegt, mussten hier vor den Augen der Öffentlichkeit 400 Zwangsarbeiter*innen arbeiten. Eine beeindruckende Ausstellung brachte uns das Schicksal dieser Menschen näher- auch über einige Täter wurde informiert. In der Baracke 13 konnten wir erahnen, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen die Zwangsarbeiter*innen hier leben mussten. Es ist immer wieder schockierend zu erfahren, was Menschen anderen Menschen antun können.
"Herr Puntila und das Riesending in Mitte" lautete der Stücktitel einer Inszenierung des Volksbühnen-Intendanten René Pollesch, uraufgeführt 2021. Dieses "Riesending", das ist die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die seit 1914 an dieser exponierten Stelle mit ihrer imposanten Säulenfront aufragt." Viele von uns haben dieses Haus besucht. Erinnerungen an Milchreis und Kartoffelsalat bei den Inszenierungen von Castorf werden lebendig. Henry Hübchen, Sophie Rois, Angelika Domröse, Wolf Kaiser und viele andere herausragende Schauspieler haben an diesem Haus gearbeitet. Wir hatten die Möglichkeit, mehr über die Geschichte(n) des Hauses zu erfahren und hinter die Kulissen zu schauen. Bei einer Führung begleitete uns der langjährige Mitarbeiter des Hauses Rolf Krieg. Auch die Kantine ist eines Besuchens wert.
Zum Glück hatte uns der Wintersturm Elli hier in Berlin verschont, so dass wir alle erwartungsvoll und pünktlich unsere Führung durch die Sammlung Schwarz antreten konnten.
Beeindruckend an dieser Sammlung, die erstmalig in diesem Umfang gezeigt wurde, ist nicht nur die Anzahl der Künstler gewesen. Überwiegend handelte es sich dabei um französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts aber auch Werke von internationalen zeitgenössischen Künstlern. Wir bekamen nicht nur tolle Gemälde, sondern auch Drucke, Stiche, Skizzen, Plakate und Skulpturen zu sehen.
Die Führung hat dieses Mal besonders Spaß gemacht. Ein ganz sympathischer und kompetenter Kunsthistoriker verschaffte uns nicht nur eine Übersicht zur Sammlung, sondern unterhielt uns auch mit amüsanten Anekdoten.
Ein rundum gelungener Museumsbesuch!
Mit ehrlichen, ungeschönten und intimen Fotografien hielt Helga Paris die Geschichten der Menschen fest, die innerhalb des kollektiven Systems der DDR lebten. Paris fotografierte Häuser und Straßenszenen, aber auch Fabrikarbeiter*innen, Müllfahrer, Kinder und ganz gewöhnliche Bürger*innen. Sie porträtierte ihre Motive mit tiefem Respekt, Integrität und Empathie. Es war eine sehenswerte Ausstellung im ehemaligen Tacheles, obwohl die Führung leider krankheitsbedingt ausfiel.
Und schon wieder folgten wir kurz vor Jahresabschluss einer schönen Tradition! Interessierte Leserinnen und Leser aus unseren Kreisen trafen sich in gemütlicher Runde in der Buchkantine in Moabit.
Wer wollte, konnte ein Buch vorstellen, was einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und vielleicht eine tolle Bereicherung für manche Bücherliste darstellt. Sehr interessant war wieder die Vielfalt der empfohlenen Bücher (siehe Fotos). Darüber hinaus bot die Buchkantine auch die Möglichkeit, sich noch mit originellen Weihnachtsgeschenken einzudecken oder in den Büchern zu schmökern.
Wir haben jedenfalls diesen Austausch wieder sehr genossen!
„Die Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin würdigt erstmals das Schaffen der deutsch-jüdischen Kunsthandwerkerinnen, die in einer von Ausgrenzung und Umbrüchen geprägten Zeit ihren eigenen Weg gingen. Sie stellt Leben und Werk von mehr als 60 jüdischen Designerinnen vor und zeigt, wie sie gesellschaftliche Hürden überwanden.“
Die einstündige Führung war sehr informativ und brachte uns das Werk und das Schicksal vieler dieser Frauen näher.
Im schönen Museums Café diskutierten wir noch weiter.
Unserer Tradition folgend eröffneten wir das neue Semester mit einer kleinen Wanderung. Dieses Mal trafen wir uns im Norden von Berlin, um die Invalidensiedlung in Frohnau zu erkunden.
Regina Wierig aus unseren Reihen führte uns durch die Siedlung und berichtete viel Interessantes zu diesem 1937 durch das nationalsozialistische Heeresbauamt für Versehrte des 1. Weltkrieges errichtete Areal. Die Siedlung besteht aus Klinkerbauten mit insgesamt 150 Wohnungen und einem Wirtschafts- und Gemeinschaftsgebäude. Anschließend konnten wir uns bei einem gemütlichen Besuch in der Hubertusklause aufwärmen und zum kommenden Semester austauschen.
Auf nach Dahlem !
Am 20.06.25 besuchten wir die Ausstellung: 120 Jahre Brücke, 120 Berliner*innen, 120 Werke Das Museum feierte das 120- jährige Jubiläum der Künstlergruppe (u.a. Kirchner, Pechstein, Heckel, Schmidt-Rottluff) mit einer sehr individuellen Bildauswahl. 120 Berliner waren eingeladen ein Bild der Gruppe zu wählen und zu interpretieren. Dabei waren u.a. Jenny Erpenbeck, Claudia Roth, Achim Freyer Alexander Scheer.
Wir waren uns einig : eine sehr gelungene Ausstellung in einem der schönsten Museen von Berlin.
Anschließend saßen wir noch bei schönstem Wetter im Garten Café .
Auf dem Gelände von Atelier Gardens trafen wir uns zu einem Bio-Balkon-Workshop. Von Frau Schattling erfuhren wir, wie wir unseren Balkon zu einer "üppigen Oase" machen, der uns als auch den Insekten Freude bereitet und auch das Ernten ermöglicht. Wir erhielten viele praktische Tipps und unsere Fragen wurden kompetent beantwortet. Im Anschluss daran führte Frau Schattling uns über das große Gelände von Atelier Gardens. Wir entdeckten wunderschön angelegte Beete, bemalte Fassaden der Film-und Tonstudios, Hühner, Tauben und Bienen und ein Freilichtkino. Über eine Freitreppe landeten wir auf einer Dachterrasse, die einen weiten Blick über das Tempelhofer Feld bis hin zum Fernsehturm bot. Der Besuch endete in der Kantine von Roots Radicals und ganz zum Schluss im Cafe´. Wir waren restlos begeistert von dieser Aktion und dem interessanten Ort.
Auf den Spuren "Von versteckten Katern, grünen Heringen und mehr..." führte uns Matthias Rau durch Weißensee. Der Weg führte uns vom Kino Toni zum Weißen See. Auf humorvolle, lehrreiche Weise erfuhren wir Historisches und Aktuelles über diesen Stadtteil, der für viele wenig bekannt war. Das war bestimmt nicht unsere letzte Tour mit Matthias Rau.
Eröffnet haben wir das Sommersemester in der Projektwerkstatt Zukunft 60+ mit einer kleinen Wanderung von Hermsdorf nach Lübars. Bei bestem Wetter und gut gelaunt starteten wir in Hermsdorf Richtung Tegeler Fließ. Die durch die letzte Eiszeit geprägte Landschaft bietet eine wunderbare Natur und wurde daher auch teilweise unter Naturschutz gestellt.
Unser Weg führte uns am Hermsdorfer See und am Ziegeleisee (Strandbad Lübars) vorbei. Weiter ging es in Richtung Lübarser Felder. Leider reichte die Zeit nicht, um uns den Eichwerder Steg (Naturlehrpfad) anzusehen. 0Von den Lübarser Feldern aus zeigte sich uns bereits das Dorf Lübars. Das älteste Dorf Berlins verfügt noch über eine erhaltene Dorfstruktur mit einer barocken Dorfkirche.
Zum Abschluss kehrten wir im historischen Gasthaus „Alter Dorfkrug“ ein.
Bei herzhaften und süssen Leckereien tauschten wir uns nochmal zu den geplanten Veranstaltungen in diesem Semester aus. Alle waren sich einig: es warten interessante Veranstaltungen auf uns.