Zukunft 60+ Lebensfreude und Engagement im Ruhestand

PW - Zukunft 60+ - Lebensfreude und Engagement im Ruhestand

Wenn Ihr Lust auf Bücher und Ausstellungsbesuche habt, Euch kreativ ausprobieren und in Bewegung halten wollt und auch Diskussionen und das Kennenlernen neuer Sozial- und Wohnprojekte interessant findet – dann seid Ihr in unserer PW richtig.

Neue Kontakte, gemeinsame Erlebnisse sowie Engagement sind für uns ein wichtiger Teil von BANA.

Fr 10-12 Uhr

FH Außentermine

14 tägig

Ernst, Elke; Helmer, Ursula; Hühmer, Sabine

Der erste Termin wird auf der Webseite www.banastudenten.de veröffentlicht.

 

Rückblick auf unsere Exkursionen:

03.07.2026: HAUS.KUNST.MITTE
 
Das HAUS.KUNST.MITTE und die Ausstellung "The Art of Two" mit der Führung durch die Kuratorin Anna Havemann waren wirklich eine Entdeckung! Sehr kompetent und zugewandt stellte uns Frau Havemann das Haus mit seiner Geschichte vor und führte uns dann durch die Ausstellung. Viele interessante Künstlerpaare kannten wir entweder gar nicht oder nur den männlichen Part. Wer kennt schon Gerhard Richters Frau, die Malerin Sabine Moritz oder Karl Hödickes Frau, die Malerin Christa Dickgans? Es hat uns sehr gefallen, dass die Künstlerinnen hier eine Wertschätzung fanden und in der Paarkonstellation der eigene Stil sichtbar wurde.
Ein spannender Ort, das HAUS.KUNST.MITTE.

 

12.06.2026: Ausstellungsbesuch bei Mutter Fourage in Wannsee
 

Am 12.06.26 begannen wir unseren Ausflug mit einer schönen Wanderung. Der Weg führte uns vom S-Bahnhof Wannsee entlang am kleinen Wannsee zum Anwesen Mutter Fourage. Nachdem wir das Ziel erreicht hatten, kehrten wir erst einmal in das Hofcafe ein und genossen den leckeren Kuchen und Kaffee oder einen herzhaften Imbiss.

Unser eigentliches Ziel jedoch war der Besuch der Ausstellung „Phillipp Franck. Ein deutscher Impressionist“.

Herr Kunath von der Mutter Fourage Kulturstiftung führte uns durch die liebevoll gestalteten Räume und wir erfuhren interessante Details nicht nur über die gezeigten Bilder sondern auch über das Leben von Philipp Franck und dessen Familie.

Anschließend konnte noch im Außenbereich von Mutter Fourage im Laden mit Blumen, Kräutern, vielem Gartenzubehör nach einem netten Mitbringsel gestöbert werden.

 

29.05.2026: Auf der Spur der Menschenrechte- Die "Rote Insel" in Schöneberg
Martin Forberg, Publizist und Stadterklärer, führte uns am 29.05.26 über die Rote Insel. Sie verdankt ihren Namen der linken Arbeiterbewegung und dem starken Widerstand gegen das NS- Regime und der Abgrenzung (Insel) durch mehrere Bahnlinien.
Zu den charakteristischen Gebäuden gehören der 78 Meter hohe Gasometer und die protestantische Königin-Luise-Gedächtniskirche, wir kamen an vielen schönen Gründerzeitbauten vorbei.
 
Auf unserem Weg begegneten uns bekannte Persönlichkeiten, wie Julius Leber und Marlene Dietrich .
Es war ein Besuch in einem Berliner Kiez, den viele von uns so noch nicht kannten.

 

08.05.2026: Brancusi/ Neue Nationalgalerie
Viele von uns kannten den Bildhauer Brancusi (1876-1957) nicht, einen der bedeutendsten modernen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er stammt aus Rumänien, lebte aber die meisten Zeit in Paris. Dort entwickelte er, der einstmals Assistent von Rodin war, seine abstrakten Skulpturen. Wir waren sehr beeindruckt  von der Schönheit und Harmonie, die diese ausstrahlen. Bewundernswert auch, dass er zu jeder Skulptur einen Sockel baute, der ihre Ausdruckskraft unterstreicht. Ein weiterer Höhepunkt war der Blick in die Teilrekonstruktion seines berühmten Ateliers, das er selbst zu Lebzeiten als Gesamtkunstwerk betrachtete.
Die Ausstellung endet am 9. August 2026 - unbedingt ansehen!

 

24.04.2026: Rixdorf - Start ins Sommersemester 2026

Wir haben das Sommersemester wieder mit einer Wanderung begonnen. Dieses Mal sind wir mit einer Entdeckungstour durch Neukölln-Rixdorf gestartet. Bardo hat die Tour organisiert (DANKE!!!) und mit Reinhold Steinle einen interessanten und ortskundigen Begleiter gebucht. Nach der lehrreichen und auch unterhaltsamen Führung sind wir noch in der Villa Rixdorf eingekehrt.

 

13.02.2026 Besuch Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Das letzte in Berlin noch weitgehend erhaltene Lager für NS- Zwangsarbeiter*innen -ehemals waren es 3000 Lager- befindet sich in Schöneweide. Es kann seit 2006 besichtigt werden. Da es in einer Wohngegend liegt, mussten hier vor den Augen der Öffentlichkeit 400 Zwangsarbeiter*innen arbeiten. Eine beeindruckende Ausstellung brachte uns das Schicksal dieser Menschen näher- auch über einige Täter wurde informiert. In der Baracke 13 konnten wir erahnen, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen die Zwangsarbeiter*innen hier leben mussten. Es ist immer wieder schockierend zu erfahren, was Menschen anderen Menschen antun können.

 

30.01.2026 Besuch der Volksbühne Berlin

"Herr Puntila und das Riesending in Mitte" lautete der Stücktitel einer Inszenierung des Volksbühnen-Intendanten René Pollesch, uraufgeführt 2021. Dieses "Riesending", das ist die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die seit 1914 an dieser exponierten Stelle mit ihrer imposanten Säulenfront aufragt." Viele von uns haben dieses Haus besucht. Erinnerungen an Milchreis und Kartoffelsalat bei den Inszenierungen von Castorf werden lebendig. Henry Hübchen, Sophie Rois, Angelika Domröse, Wolf Kaiser und viele andere herausragende Schauspieler haben an diesem Haus gearbeitet. Wir hatten die Möglichkeit, mehr über die Geschichte(n) des Hauses zu erfahren und hinter die Kulissen zu schauen. Bei einer Führung begleitete uns der langjährige Mitarbeiter des Hauses Rolf Krieg. Auch die Kantine ist eines Besuchens wert.

 

09.01.2026 Besuch Scharf Collection in der Alten Nationalgalerie

Zum Glück hatte uns der Wintersturm Elli hier in Berlin verschont, so dass wir alle erwartungsvoll und pünktlich unsere Führung durch die Sammlung Schwarz antreten konnten.

Beeindruckend an dieser Sammlung, die erstmalig in diesem Umfang gezeigt wurde, ist nicht nur die Anzahl der Künstler gewesen. Überwiegend handelte es sich dabei um französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts aber auch Werke von internationalen zeitgenössischen Künstlern. Wir bekamen nicht nur tolle Gemälde, sondern auch Drucke, Stiche, Skizzen, Plakate und Skulpturen zu sehen.

Die Führung hat dieses Mal besonders Spaß gemacht. Ein ganz sympathischer und kompetenter Kunsthistoriker verschaffte uns nicht nur eine Übersicht zur Sammlung, sondern unterhielt uns auch mit amüsanten Anekdoten.

Ein rundum gelungener Museumsbesuch!

 

19.12.2025 Besuch der Fotoausstellung Helga Paris Fotografiska Berlin

Mit ehrlichen, ungeschönten und intimen Fotografien hielt Helga Paris die Geschichten der Menschen fest, die innerhalb des kollektiven Systems der DDR lebten. Paris fotografierte Häuser und Straßenszenen, aber auch Fabrikarbeiter*innen, Müllfahrer, Kinder und ganz gewöhnliche Bürger*innen. Sie porträtierte ihre Motive mit tiefem Respekt, Integrität und Empathie. Es war eine sehenswerte Ausstellung im ehemaligen Tacheles, obwohl die Führung leider krankheitsbedingt ausfiel.

 

05.12.2025 Besuch Buchkantine

Und schon wieder folgten wir kurz vor Jahresabschluss einer schönen  Tradition! Interessierte Leserinnen und Leser aus unseren Kreisen trafen sich in gemütlicher Runde in der Buchkantine in Moabit.

Wer wollte, konnte ein Buch vorstellen, was einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und vielleicht eine tolle Bereicherung für manche Bücherliste darstellt. Sehr interessant war wieder die Vielfalt der empfohlenen Bücher (siehe Fotos). Darüber hinaus bot die Buchkantine auch die Möglichkeit, sich noch mit originellen Weihnachtsgeschenken einzudecken oder in den Büchern zu schmökern.

Wir haben jedenfalls diesen Austausch wieder sehr genossen!

 

21.11.2025 Führung durch das Bayerische Viertel
Das jüdische Leben von 1933-45 im Bayerischen Viertel brachte uns Frau Rösch vom Quartier Bayerischer Platz e.V. näher. Dabei ging sie ein auf
- die Entstehungsgeschichte dieses Viertels durch die Baupläne der Haberlands
- berühmte jüdische Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Gisele Freund, Inge Deutschkron
- das Projekt der Sechstklässler der Löcknitzschule: Jeder Schüler/ jede Schülerin stellt einen jüdischen Menschen vor und widmet ihm einen Stein in einer Denkstein- Mauer
- das Denkmal des Erinnerns  im Bayerischen Viertel von Renata Stih  und Frieder Schock, aufgestellt 1993. Die Schilder, auf der einen Seite ein harmloses Symbol, auf der anderen Seite das Gesetz der Nazis gegen die Juden, zeigen, wie diskriminierend und unmenschlich die Nazis das alltägliche jüdische Leben einschränkten und aus der Öffentlichkeit verbannten.
Daran immer wieder zu erinnern ist Frau Rösch mit ihrer Führung eindrücklich und berührend gelungen. Sie endete mit den Worten von Margot Friedländer: "Seid Menschen."

 

07.11.2025 Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne

„Die Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin würdigt erstmals das Schaffen der deutsch-jüdischen Kunsthandwerkerinnen, die in einer von Ausgrenzung und Umbrüchen geprägten Zeit ihren eigenen Weg gingen. Sie stellt Leben und Werk von mehr als 60 jüdischen Designerinnen vor und zeigt, wie sie gesellschaftliche Hürden überwanden.“

Die einstündige Führung war sehr informativ und brachte uns das Werk und das Schicksal vieler dieser Frauen näher.

Im schönen Museums Café diskutierten wir noch weiter.

 

24.10.2025 Invalidensiedlung Frohnau

Unserer Tradition folgend eröffneten wir das neue Semester mit einer kleinen Wanderung. Dieses Mal trafen wir uns im Norden von Berlin, um die Invalidensiedlung in Frohnau zu erkunden.

Regina Wierig aus unseren Reihen führte uns durch die Siedlung und berichtete viel Interessantes zu diesem 1937 durch das nationalsozialistische Heeresbauamt für Versehrte des 1. Weltkrieges errichtete Areal. Die Siedlung besteht aus Klinkerbauten mit insgesamt 150 Wohnungen und einem Wirtschafts- und Gemeinschaftsgebäude. Anschließend konnten wir uns bei einem gemütlichen Besuch in der Hubertusklause aufwärmen und zum kommenden Semester austauschen.

 

27.06.2025 Café Botanico
Der Ausflug zum Café Botanico war richtig schön:
Die Entdeckung der grünen Oase,
die informative Führung durch den Kräuter-und Gemüsegarten- mit  Geschmacksproben,
das leckere Pastagericht draußen auf der Terrasse an schön gedeckten Tischen -
ein rundum gelungenes Zusammenkommen.

 

20.06.2025 Besuch Brücke Museum

Auf nach Dahlem ! 

Am 20.06.25 besuchten wir die Ausstellung: 120 Jahre Brücke, 120 Berliner*innen, 120 Werke Das Museum feierte das 120- jährige Jubiläum der Künstlergruppe (u.a. Kirchner, Pechstein, Heckel, Schmidt-Rottluff) mit einer sehr individuellen Bildauswahl. 120 Berliner waren eingeladen ein Bild der Gruppe zu wählen  und zu interpretieren. Dabei waren u.a. Jenny Erpenbeck, Claudia Roth, Achim Freyer Alexander Scheer.

Wir waren uns einig : eine sehr gelungene Ausstellung in einem der schönsten Museen von Berlin.

Anschließend saßen wir noch bei schönstem Wetter im Garten Café .  

 

23.05.2025 Workshop Bio-Balkon

Auf dem Gelände von Atelier Gardens trafen wir uns zu einem Bio-Balkon-Workshop. Von Frau Schattling erfuhren wir, wie wir unseren Balkon zu einer "üppigen Oase" machen, der uns als auch den Insekten Freude bereitet und auch das Ernten ermöglicht. Wir erhielten viele praktische Tipps und unsere Fragen wurden kompetent beantwortet. Im Anschluss daran führte Frau Schattling uns über das große Gelände von Atelier Gardens. Wir entdeckten wunderschön angelegte Beete, bemalte Fassaden der Film-und Tonstudios, Hühner, Tauben und Bienen und ein Freilichtkino. Über eine Freitreppe landeten wir  auf einer Dachterrasse, die einen weiten Blick über das Tempelhofer Feld bis hin zum Fernsehturm bot. Der Besuch endete in der Kantine von Roots Radicals und ganz zum Schluss im Cafe´. Wir waren restlos begeistert von dieser Aktion und dem interessanten Ort.

 

09.05.2025 Führung durch Weissensee

Auf den Spuren "Von versteckten Katern, grünen Heringen und mehr..." führte uns Matthias Rau durch Weißensee. Der Weg führte uns vom Kino Toni zum Weißen See. Auf humorvolle, lehrreiche Weise erfuhren wir Historisches und Aktuelles über diesen Stadtteil, der für viele wenig bekannt war. Das war bestimmt nicht unsere letzte Tour mit Matthias Rau.

 

25.04.2025 Wanderung von Hermsdorf nach Lübars

Eröffnet haben wir das Sommersemester in der Projektwerkstatt Zukunft 60+ mit einer kleinen Wanderung von Hermsdorf nach Lübars. Bei bestem Wetter und gut gelaunt starteten wir in Hermsdorf Richtung Tegeler Fließ. Die durch die letzte Eiszeit geprägte Landschaft bietet eine wunderbare Natur und wurde daher auch teilweise unter Naturschutz gestellt.

Unser Weg führte uns am Hermsdorfer See und am Ziegeleisee (Strandbad Lübars) vorbei. Weiter ging es in Richtung Lübarser Felder. Leider reichte die Zeit nicht, um uns den Eichwerder Steg (Naturlehrpfad) anzusehen. 0Von den Lübarser Feldern aus zeigte sich uns bereits das Dorf Lübars. Das älteste Dorf Berlins verfügt noch über eine erhaltene Dorfstruktur mit einer barocken Dorfkirche.

Zum Abschluss kehrten wir im historischen Gasthaus „Alter Dorfkrug“ ein.

Bei herzhaften und süssen Leckereien tauschten wir uns nochmal zu den geplanten Veranstaltungen in diesem Semester aus. Alle waren sich einig: es warten interessante Veranstaltungen auf uns.