Warum DDR-Erinnerungsarbeit? Die Rolle von Zeitzeugenarbeit, Gedenkstätten und politischer Bildung am Beispiel des Menschenrechtszentrums Cottbus
Die dreiteilige Veranstaltung beleuchtet die Grundzüge der jüngeren deutschen Erinnerungskultur und der Auseinandersetzung mit dem Erbe der SED-Diktatur. Im ersten Teil analysieren die Referenten dabei die erinnerungspolitischen Strömungen und Kontroversen der letzten Jahre und untersuchen, welche Rolle in den Diskursen die Gedenkstätten und die Medien gespielt haben. Sie stellen unterschiedliche Strömungen und Konzepte des Erinnerns am Beispiel verschiedenen deutscher Gedenkstätten vor und werfen gemeinsam mit den Teilnehmenden einen Blick auf populäre Filme, die sich mit dem Erbe der DDR beschäftigen.
Im zweiten Teil wird der Fokus auf die Vermittlung von SED-Unrecht an historischen Orten gelegt. Am Beispiel der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus erfahren die Teilnehmenden, nach welchen pädagogischen Prinzipien Gedenkstätten arbeiten, welche didaktischen Materialien sie nutzen und wie sie mit Schulen kooperieren. Der dritte Teil schließlich kreist um die Frage, welche Rolle Zeitzeugen in der Geschichtsvermittlung spielen und in welchem Rahmen wir persönliche Erinnerungen am gewinnbringendsten nutzen können.
Mo: 12.15-13.45 Uhr
Raum: FH 1019
Termine: 03.11.; 17.11.; 01.12.
Leitung: Keup, Dr. Peter; Mühlbauer, Alesch
Anmeldung erforderlich unter: manuela.hakelberg@tu-berlin.de