BANA - FahrRad
PW - BANA FahrRad
Schwerpunkte der Projektwerkstatt im Sommersemester sind Tagestouren in und um Berlin (kombiniert mit Bahnfahrten). Unsere Strecken sind in der Regel ca. 40 bis 50km lang und werden von den TeilnehmerInnen vorgeschlagen und organisiert.
Eine Mehrtagestour ist für 2026 wieder vorgesehen und wird von den Teilnehmenden organisiert.
Die konkrete Themenplanung soll in der ersten Veranstaltung am 28.4.2026 gemein- schaftlich erfolgen. Die jeweiligen Absprachen erfolgen zeitnah über eine Signalgruppe.
Termine: 28.04.; 09.06.
Di 14-16 Uhr FH 1019
Koch, Gudrun; Schaepers-Feese, Dr. Gabriele; Wolff, Beatrix
Unsere Aktivitäten:
Touren 2026
10 RadlerInnen trafen zur diesjährigen Mehrtagestour am späten Vormittag in Bremen Hbf ein (die 11. erwartete uns bereits in Worpswede). Bei bestem Sonnenwetter und gut gelaunt starteten wir zur ersten Etappe mit Ziel Worpswede, einer landschaftlich sehr schönen Strecke.Stattliche 70 km lang war die Etappe am nächsten Tag nach Stade. Dort überraschte uns dieses schöne Städtchen. Weiter ging es in Richtung Küste bis nach Hörne, ein Ortsteil der Gemeinde Balje. Einige nahmen dort in dem nahegelegenden Ostesee ein erfrischendes Bad. Nach einem wunderbaren Abendessen konnten wir dann noch einen ebenso wunderbaren Sonnenuntergang auf dem Deich in der Nähe des Mini-Leuchtturms erleben.
Das Sonnenwetter verließ uns auch nicht und auf dem Weg nach Cuxhaven über Otterndorf. So konnten wir auch in die Nordsee springen und uns erfrischen. In Cuxhaven hatten wir am Nachmittag eine Schiffstour zu den Seehundbänken für uns gebucht. Diese 2-stündige Tour hat allen gut gefallen und Seehunde gabs auch zu bestaunen. Abends gab es für die Fussballfans natürlich die Möglichkeit im Hotel, gemütlich bei einem Cocktail, das Spiel Deutschland - Ecuador zu schauen. Endstand 2:1 für Ecuador.
Und schon war der letzte Tag da. Wir nahmen den direkten Weg am Deich und bestaunten das offizielle Wahrzeichen Cuxhavens, das 30 m hohe Seezeichen aus Holz, das gleichzeitig den nördlichsten Punkt Niedersachsens markiert. Die Sonne meinte es mit 35 Grad weitehin gut mit uns. Kurz vor Bremerhaven, in Wremen stiegen wir in den Regio bis Hannover. Dort war es dann etwas chaotisch, viele Verspätungen. Auch unsere Züge waren betroffen, aber unsere gute Laune war durch nichts zu erschüttern und abschließend ist zu sagen, dass es wieder eine wunderbare BANA Radtour war.
Touren 2025
13 RadlerInnen starteten am Bahnhof Gesundbrunnen mit Ziel Minden zur II. Etappe des Weserradwegs. Die Gruppe startete gut gelaunt, Wetter und Wege waren prima bis wir unsere Regenkleidung ausprobieren mussten. Diese Übung machten wir täglich. Nienburg, unser erstes Etappenziel erkundeten wir am nächsten Morgen. Weiter ging es nach Bücken, in Schweringen setzten wir mit der Weserfähre über und erreichten bald unser Hotel, welches eine wunderbare Überraschung bereit hielt. Ein beheizter Außenpool und eine tolle Saunalandschaft. Mit einem leckeren Abendessen wurden wir verwöhnt und wir ließen den Tag zünftig ausklingen. Nach einem kurzen Besuch der Rösterei ging es am nächsten Morgen weiter nach Verden mit Besichtigung des Doms und Kaffeepause am Rathaus. Nach 85 km erreichten wir Bremen!! Die Wettervorhersage zeigte für den nächsten Tag auf allen Kanälen sehr schlechtes Wetter an. Die Räder blieben also in der Garage und wir nutzten am nächsten Tag die Öffis zum Besuch der Bremer Altstadt und anschließender Weiterfahrt nach Worpswede. Eine sympathische Kunsthistorikerin führte uns durch Worpswede, der Besuch des Paula Modersohn-Becker Museums beendete die Führung. Außer zwei platten Reifen war es wieder eine gelungene BANA Mehrtagesradtour.
Touren 2024
Vom Start Berliner Hauptbahnhof waren wir 13 RadlerInnen, die in 2 Gruppen bis Hann.Münden, zum Start unserer Tour mit der Bahn anreisten. Das Wetter verlangte uns einiges ab, denn der erste Tag bescherte uns neben erheblichem Regen auch nicht wenige Steigungen. In Lippoldsberg, im Tal des Reinhardswaldes, suchten wir auch Schutz am Kloster der Benediktinerinnen. Am Ziel in Bodenwerder entschädigte uns dann die wunderbare abendliche Terrasse und der Lieferservice der Pizzeria.
Weiter ging es am nächsten Morgen bei trockenem Wetter zunächst bis Bad Karlshafen (mit Saline) und wir wechselten die Weserseite per Fähre. Wir waren im 3-Ländereck von NRW, Niedersachsen und Hessen. Dann erreichten wir Höxter mit seinen schönen Fachwerkhäusern und einer wunderbaren Ausstellung „Alltagsmenschen“. Dem nahe gelegenen UNESCO Weltkulturerbe des ehemaligen Kloster Corvey statteten wir einen kurzen Besuch ab, bevor wir unser Etappenziel in Holzminden erreichten.
Bei sonnigem Wetter machten wir uns am nächsten Morgen auf, zunächst bis zur Münchhausenstadt, nach Bodenwerder. Weiter gings auf dem wunderbar zu fahrenden Radweg entlang der Weser bis zum heutigen Ziel Hameln. Die Ratten waren überall im Strassenpflaster zu sehen und auch dieses Städtchen begeisterte uns. Aber noch viel wichtiger war das gemeinsam angeschaute EM Fußballspiel Deutschland-Ungarn, welches Deutschland 2:0 gewann. Ein weiteres Highlight war der fantastische Frühstücksraum mit dem supertollen Frühstück am nächsten Morgen.
Der letzte Tag mit viel Sonne ging über Hessisch Oldendorf, Rinteln, Porta Westfalica (das Kaiser-Wilhelm-Denkmal blitzte manchmal auf) bis Minden. Das Wasserstraßenkreuz, wo der Mittellandkanal die Weser kreuzt, haben wir uns am nächsten Morgen noch angesehen, bevor wir auf dem Marktplatz einen letzten gemeinsamen Kaffee tranken und die Tour auf dem wunderschön geführten Weserradweg endete.
Touren 2023
Wir sind mit der Bahn in 2 Gruppen bei sommerlichem Wetter nach Mühlhausen gereist und haben zunächst die Innenstadt der mittelalterlichen Reichsstadt erkundet. Über den Unstrutradweg sind wir dann weiter nach Bad Langensalza geradelt, wo wir unsere erste Übernachtung hatten. Den Abend haben wir gemütlich auf der Dachterrasse des Hotels ausklingen lassen. Am nächsten Morgen haben wir dort noch den japanischen Garten besichtigt und sind dann nach Sömmerda weitergeradelt. Unterwegs kamen wir am Kloster St. Wigberti vorbei und hielten dort kurz inne. In Sömmerda erfuhren wir auf dem Kulturwanderweg einiges über die historische Bedeutung als Industriestandort der Stadt, insbesondere für die Rüstungs- und Computerindustrie. Weiter auf dem Unstrutradweg, machten wir an der Wasserburg Heldrungen Rast und fanden in Artern mal ein geöffnetes Café. Die letzte Übernachtung erfolgte im Dorf Wohlmirstedt nahe der Kaiserpfalz Memleben. Bei leichtem Regen starteten wir danach unsere letzte Etappe. Unterwegs machten wir noch in Laucha und Freyburg halt. Kurz vor Naumburg entstand an der Unstrutmündung ein letztes Gruppenfoto. Die Rückfahrt erfolgte individuell. Der Unstrutradweg bleibt als landschaftlich sehr reizvolle und gut befahrbare Strecke mit wenig Berührung zum sonstigen Straßenverkehr in Erinnerung. Etwas schade fanden wir die spärliche gastronomische Versorgung, die nur noch in den Städten vorzufinden war.
Touren 2022
Wir sind diesmal dem Ostseeküstenradweg von Kiel nach Lübeck bei gutem Wetter gefolgt. Von Kiel ging es nach Schwartbuck in der Strandseelandschaft, dem Naturschutzgebiet bei Schmoel. Unser nächstes Ziel an der Küste entlang war Heiligenhafen mit der Erlebnis-Seebrücke und einer großen Marina. Die letzte Übernachtung war in Neustadt, wo wir uns am Abend im Hafen beim Essen belohnten. Die Abschlusstour führte uns nach dem Timmendorfer Strand auf einem landschaftlich schönen Weg an der Steilküste entlang. In Lübeck angekommen, hatten wir noch Zeit eine kleine private Führung durch Lübeck zu unternehmen, sowie die Radtour gemütlich ausklingen zu lassen. Baden, Entspannung und gutes Essen kamen auch nicht zu kurz. Wir hatten eine schöne Zeit, es hat uns gefallen und Spaß gemacht.
Neuruppin ist die Geburtsstadt von Theodor Fontane. Sein Geburtshaus war die Löwen-Apotheke, wo er mit seinen Eltern lebte. Im Alten Gymnasium ging er zur Schule.
Der Tempelgarten wurde einst zum Freizeitvergnügen von Friedrich dem Großen angelegt, der später auch "der Alte Fritz" genannt wurde. Heute ist der schöne Park im Besitz der Stadt Neuruppin.
Wir hatten mit viel Wind zu kämpfen, doch die schönen Klatschmohnfelder und die prima Streckenführung entschädigten uns und so wurde es eine gelungene 50 km lange Tour über Fehrbellin, Hakenberg bis Wustrau.