Schwerpunkt Stadt
Die Stadt als Lebensraum unter stadtplanerischen und soziologischen Fragestellungen zu betrachten, ist das zentrale Anliegen des Schwerpunktes "Stadt". Aber auch Kenntnisse über Stadtentwicklung und Stadtgeschichte werden vermittelt. So werden interessante Tätigkeiten innerhalb eines Stadtteils und dessen soziale Funktionsfähigkeit kennen gelernt.
SE - TRAUMATAARCHITEKTUR
Dieses Seminar behandelt den Abdruck von gesellschaftlichen und nicht gesellschaftlichen Traumata und anderen psychologischen Mustern in unserer gebauten Umwelt. In der nächsten Ausgabe des Seminars wollen wir uns den Innenräumen und den Übergangsräumen von Stadt und Architektur widmen. Wir wollen uns Zugang verschaffen und in die nicht öffentlichen Räume der Stadt vordringen, um uns gänzlich mit gebautem Raum zu umgeben und diese zu analysieren.Finales Produkt des Seminars ist die Formulierung / das Entwerfen von „hyperspeziellen“ Räumen. Räume, die eine „offensichtliche“ Wirkung auf ihre Nutzerinnen haben. Frei von architektonischen Ansprüchen im klassischen Sinne, seid ihr als die Protagonistinnen von Architektur, die wahren Expertinnen für diese Aufgabe.
Mi 09:15 - 10:45 Uhr FH 1019
Beginn: 21.10.; wöchentlich. Ganßauge, Till
PS - Projektseminar
Das WESENtliche der Stadt
Wie spricht Architektur zu uns? Wie sprechen wir mit der Stadt? Spaziergänge und Fassadenentwurf. Sprache und Inspirationstechniken.
Im Wintersemester soll die Stadt in einem neue Maßstab betrachtet werden. „Stadt von Oben“ - im tatsächlichen Sinne der Worte wollen wir die Stadt von möglichst hochliegenden Orten betrachten, von Oben auf sie schauen, um uns mit den städtischen Gefügen, den topografischen Begebenheiten und den gebauten sozialen, politischen und wirtschaftlichen Tektoniken zu beschäftigen. Beispiele möglicher öffentlicher Orte:
Fernsehturm, F Funkturm, Abhöranlage Teufelsberg, Flughafen Tempelhof, Goldelse, Kirchtürme, … Beispiele möglicher privater Orte: Wo auch immer ihr Zugang anbieten könnt, Firmenzentralen, Dachterassen, Penthäuser, wir können uns auch „reinklingeln“,
… Die Stadt spricht zu uns u.a. durch ihre gebaute Realität. Die Fassade ist die gebaute
Physiognomie der Stadt. In ihr drückt sich sowohl die Intention als auch die Realität der Gesellschaft ab. Das Zusammenspiel der Fassaden untereinander, mit dem Strassenraum und der Natur bildet die Wesen einer Stadt, eines Ortes, einer Nachbarschaft. Der Individuelle Dialog, den wir mit der Stadt betreiben und betreiben könnten soll Inhalt dieses Semesters sein. In Theorie und Praxis. (In zweiter Instanz geht es um die Verantwortung der Stadtgestalter und Architekten gegenüber ihren Bürgern und umgekehrt.)
Mi 11:15 - 12:45 Uhr FH 1019
Beginn: 21.10.; wöchentlich. Ganßauge, Till