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BANA-Vorlesungsverzeichnis   (Sommersemester 2019)

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TU-Projektwerkstatt "Zukunft bauen"

Im Sommersemester 2019 wird es um die Aufrechterhaltung von Selbstbestimmung und Souveränität beim Wohnen gehen. Auch in diesem 3. Teil der laufenden Projektwerkstatt werden wieder BANA-Gasthörer und junge Studierende zusammen an Lösungen arbeiten.

Alle weiteren Infos >>>

BANA - Pinnwand mit Informationen und Hinweisen zu Veranstaltungen

Die einzelnen Beiträge öffnen sich durch anklicken.

 

Do 20.06.19 Pflege – Roboter – Ethik. Ethische Herausforderungen der Technisierung der Pflege

Jahrestagung des Ethikrats 2019

Die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt. Gleichzeitig herrschen in der Pflegearbeit akute personelle und finanzielle Engpässe. Angesichts des demografischen Wandels setzen Politik und Forschung verstärkt auf Robotik-Projekte, die neue technische Unterstützungsmöglichkeiten in der Pflege versprechen. Roboter sollen zum einen Pflegekräfte entlasten, zum anderen aber auch die Selbstbestimmung der Betroffenen verbessern. Doch der maschinelle, hochautomatisierte Zugriff auf das Leben der Pflegebedürftigen und die Interaktion von Mensch und Roboter stellen die Pflegearbeit vor neue ethische, anthropologische und (arbeits)rechtliche Herausforderungen.

Auf seiner Jahrestagung 2019 thematisiert der Deutsche Ethikrat die komplexen ethischen Fragen, die der Einsatz von Robotertechnologien in der Pflege und insbesondere in der Altenpflege aufwirft. Zusammen mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Informatik, Medizin, Psychologie, Medizinethik, Rechtswissenschaft und Kulturanthropologie soll darüber diskutiert werden, welche Potenziale und Herausforderungen sich im Umgang mit neuen assistiven Systemen für die verschiedenen Zielgruppen in der Altenpflege ergeben. Darüber hinaus bietet die Tagung Gelegenheit, konkrete Beispiele aus der aktuellen Roboterentwicklung kennenzulernen und einen Eindruck von den vielfältigen Potenzialen in der Praxis zu erhalten. Ziel der Tagung ist es, die Pflegerobotik der folgenden kritischen ethischen Reflexion zu unterziehen:

• Wie sollte die verantwortungsvolle Entwicklung von Mensch-Maschine-Interaktionssystemen gestaltet werden?
• Welche Auswirkungen hat die KI-gestützte Robotik auf die Bedürfnisse der Betroffenen?
• Wie verändert die Robotik unsere gesellschaftlich und individuell geprägten Menschen- und Altersbilder?
• Welcher (arbeits)rechtlichen Rahmenbedingungen bedarf es, um Patienten und Patientinnen, Angehörige und Pflegekräfte zu schützen?

Hinweise zur Teilnahme:
Online-Anmeldung unter https://www.ethikrat.org/jahrestagungen/pflege-roboter-ethik-ethische-herausford... erforderlich.

Interessenten können die Veranstaltung per Livestream verfolgen unter www.ethikrat.org.

Sa/So 29.+30.06.2019 Tag der Architektur in Berlin

Wie seit vielen Jahren veranstaltet die Architektenkammer auch in diesem Jahr den Tag der Architektur.

Bei Baustellenbesuchen – Architekturführungen und anderen Veranstaltungen kann man sich über neue bzw. bereits fertiggestellte Bauprojekte informieren und mit Architekten bzw. Bauherren ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sowie das Programm ist zu finden unter

https://www.ak-berlin.de/baukultur/tag-der-architektur.html

Sa. 29.6.19 Hacking Climate Change

Themen: Projekte, Aktionen und Ideen für Klima- und Umweltschutz, sowie Maßnahmen zum "Masterplan Klimaschutz"

Beim Event "Hacking Climate Change" geht es darum Studierende, WissenschaftlerInnen und Aktive aus der Gesellschaft zusammen zu bringen, um mögliche Synergien zu identifizieren & um neue Kooperationen, Projekte und Aktionen an den Start zu bringen.

Vor allem sollen im Rahmen eines "World-Cafés" Maßnahmen-Vorschläge für den vom Deutschen Städte- und Gemeindebund geforderten "Masterplan Klimaschutz" erarbeitet werden.

Ort & Zeit:
~ Technische Universität Berlin
~ Samstag 29.6.2019, 11:00 - 18:30 Uhr

Weitere Infos & Anmeldung:

https://Tatendrang-NetzWerk.eu/projekte
 

ab 14.6.2019 Foto-Ausstellung: Im (Un)Ruhestand

f³ – freiraum für fotografie zeigt

Im [Un]Ruhestand – Porträts erwerbstätiger [Un]Ruheständler*innen von Arne Wesenberg

ERÖFFNUNG: Freitag, 14. Juni 2019, 19 Uhr 

EINFÜHRUNG: Katharina Mouratidi, Künstlerische Leiterin f³ – freiraum für fotografie, im Gespräch mit dem Fotografen Arne Wesenberg.  

FOTO MATINEE: Sonntag, 16. Juni 2019, 11 Uhr 

Mit der Soziologin Prof. Simone Scherger und der Publizistin Barbara Sichtermann diskutiert die Journalistin Margit Miosga (rbb-Kulturradio) über den Wert von Arbeit und ihre gesellschaftliche Bedeutung. 

AUSSTELLUNG: 15. Juni – 18. August 2019 

Die Zahl der älteren Beschäftigten in Deutschland nimmt rasant zu. Die Erwerbsbeteiligung der 60- bis 64-jährigen hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht. Gleichzeitig stehen dem Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren immer weniger Menschen zur Verfügung. Aktuell ist die Rente mit 69 Jahren in der Diskussion.

Der Lübecker Fotograf Arne Wesenberg porträtierte über sieben Jahre lang mit der analogen Großbildkamera die Lebensrealität derjenigen, die – freiwillig oder aus ökonomischer Notwendigkeit heraus – im Alter berufstätig sind. Im [Un]Ruhestand gibt in über 200 Porträts ganz individuelle Antworten auf Fragen zur demografischen Alterung, zu einem funktionierenden Rentensystem und zur Bedeutung der Arbeit in unserer Gesellschaft. 

Link zur Homepage der Ausstellung>>>

ab 19.6.19 Veranstaltungsreihe forum 89/90+ in den Reinbeckhallen

 

Zwischen April und Juli 2019 lädt die Stiftung Reinbeckhallen zum Austausch über den gesellschaftspolitischen Wandel Ostdeutschlands in der Zeit des Mauerfalls in offenen Gesprächsrunden ein.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Was bleibt von ’89? Heute wird das Jahr 1989 meist mit Blick auf die zeithistorischen Ereignisse, auf Mauerfall und die anschließende Wiedervereinigung erinnert. Doch „von unten“ betrachtet war der Umbruch in Ostdeutschland für einen kurzen Moment eine Sternstunde von Zivilgesellschaft, partizipativer Demokratie und emanzipatorischen sozialen Bewegungen; eine Art Labor, in dessen Kontext über politische Visionen und die Zukunftsgesellschaft verhandelt wurde.

Dabei scheint genau dieser ermächtigende Aspekt des Erbes von 1989 heute aktueller denn je: Ziel von forum 89/90+ ist es, die Erfahrungen aus der Geschichte nicht nur zu reflektieren, sondern auch auf ihre Potenz für die Gegenwart hin zu untersuchen – ein Experiment, zukunftsorientiert und ergebnisoffen.

Die nächsten beiden Termine sind:
 

+ Mittwoch, 19. Juni 2019, 18 Uhr
Geteilte Geschichte
Westdeutsche Perspektiven auf Mauerfall und Umbruch in Ostdeutschland 89/90+

Open Talk mit
Katja Lange-Müller | Schriftstellerin aus Ostberlin, ab 1984 in Westberlin
Ernst Volland | Künstler, Autor und Westberliner Zeitzeuge 89/90+
Eckhard Siepmann | ehemaliger Leiter des Werkbundarchivs und Westberliner Zeitzeuge 89/90+

>> hier weitere Infos zur Veranstaltung

Freitag, 21. Juni 2019, 18 Uhr
Westdeutsche Perspektiven auf den Mauerfall und Umbruch in Ostdeutschland 89/90+ 

Biografischer Abendsalon mit
Peter Wensierski | Schriftsteller, Journalist und Dokumentarfilmer in Ost und West

>> hier weitere Infos zur Veranstaltung

seit 15.04.2019 montags Öffentliche Ringvorlesung „wer nicht denken will, fliegt raus“

Ein Team von Forschenden der drei Berliner Universitäten HU Berlin, TU Berlin und UdK Berlin aus den Bereichen Arbeits-, Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie der Unternehmens- und Innovationsberatung greift Beuys Gedanken auf und organisiert eine gesamte Ringvorlesung zu „Denken jenseits von Eindeutigkeit und Einfachheit“, dem Herzstück universitären Lernens.


Ziel der Ringvorlesung ist es, das Bewusstsein für kritisches, innovatives und selbstständiges Denken zu schärfen. Studierende sowie die interessierte Öffentlichkeit können bei den einzelnen Terminen Denk-Modelle anderer Denkerinnen und Denker aus verschiedenen Disziplinen kennenlernen, ihr eigenes Denken hinterfragen und durch neue Denk-Ansätze bereichern.

Als Vortragende wurden Expertinnen und Experten aus sehr unterschiedlichen Fachgebieten eingeladen, ihre Denk-Modelle und Denk-Kategorien zu präsentieren. Ziel ist es, ein möglichst breites Fächerspektrum und damit sehr unterschiedliche Denk-Perspektiven und Herangehensweisen an kritisches und produktives Denken abzudecken. Das Fächerspektrum der Vortragenden reicht im Sommersemester von der Betriebswirtschaftslehre über die Sozial- und Geisteswissenschaften bis hin zu Kunst und Design. Auch Expertinnen und Experten außerhalb der Wissenschaft, aus den Bereichen Politik, Journalismus, Management, Dokumentarfilm und der Schriftstellerei, werden zu Wort kommen.

Die Ringvorlesung  bereits zum zweiten Mal statt und soll auch in den kommenden Semestern fortgesetzt werden.

Zeit: jeweils montags, 15.04.-08.07.2019, 12-14 Uhr
Ort: Universität der Künste Berlin, Mierendorffstr. 30, 10589 Berlin, Raum 401
https://www.awb.tu-berlin.de/menue/lehre/ringvorlesung_wer_nicht_denken_will_fli...

Projektankündigung "Feinstaubmessung selbst gemacht"

Das Thema Feinstaub gewinnt derzeit immer mehr an Bedeutung.

Ich möchte ein interessantes Projekt des Citizen Science OK Lab aus Stuttgart vorstellen und zur Mitarbeit anregen. Bei  "luftdaten.info" haben tausende von Paten weltweit selbst gebaute Messgeräte an der Außenwand des Hauses installiert. Aus den übermittelten Daten generiert luftdaten.info eine sich ständig aktualisierende Feinstaub-Karte. So wird Feinstaub sichtbar…

Paten die sich einen Sensor anschaffen wollen bin ich gern bei der Anschaffung und Inbetriebnahme behilflich.
Voraussetzung ist eine Steckdose in unmittelbarer Entfernung des Sensors und ein passwortgeschütztes W-LAN.
Ich werde die nötigen Teile bestellen (China, dauert ca. 6-8 Wochen) und vorkonfigurieren.
Die Kosten für eine Messstation betragen ca. 25.-€.
In einem Workshop im Wintersemeter 2019 könnten wir dann die Geräte in Betrieb nehmen.

Mitte Juni werde ich die benötigten Teile bestellen und vorkonfigurieren.
In einem Workshop Anfang WS 2019 werden wir die Messstationen gemeinsam zusammenbauen und in Betrieb nehmen.
Falls ihr bei dem Projekt mitmachen möchtet sendet mit bitte eine kurze Mail an:

otto.kueckmann@campus.tu-berlin.de

Rauf auf's Rad und für die TU Berlin Kilometer sammeln

Rauf auf's Rad und für die TU Berlin Kilometer sammeln

Werden Sie aktiv und sammeln Sie Kilometer auf dem Fahrrad für die TU Berlin im Wettbewerb mit anderen Unternehmen und Hochschulen. Ob Arbeitsweg, Einkaufstour oder Ausflug ins Grüne – jeder geradelte Kilometer zählt. Nehmen Sie dafür im Juni am Wettbewerb "STADTRADELN" und / oder im September am Wettbewerb "Academic Bicycle Challenge" teil.

Das STADTRADELN findet vom 02. bis 22. Juni 2019 statt. Melden Sie sich für das Team "TU Berlin" an und tragen Sie regelmäßig Ihre mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer online ein.

Zur Anmeldung für das STADTRADELN (das Team "TU Berlin" ist bereits vorausgewählt)

Informationen zur Academic Bicycle Challenge folgen zeitnah.

Sie möchten außerdem gern an unserem internen Wettbewerb teilnehmen? Das Team mit den meisten Kilometern beim STADTRADELN oder der Academic Bicycle Challenge erhält einen Preis vom Steuerkreis Gesundheitsmanagement. Schicken Sie dafür eine kurze Mail mit den Namen der Team-Mitglieder an Frau Zinke vom Servicebereich Betriebliches Gesundheitsmangement.   

Ein Team „BANA“ ist angemeldet!

Der direkte link zur Anmeldung ins Team BANA ist:

https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=376384

 

Studie über die Verletzbarkeit älterer Verbraucher in der Finanzbranche

Eine Studie untersuchte, in wieweit die Vorstellungen der Interessenvertretern von equity release-Verträgen, einem wachsenden und riskanten Markt für ältere Menschen, über die Verletzbarkeit von Verbrauchern mit der Philosophie der Behörde und den realen Verbrauchererfahrungen überein stimmen. (Bei equity release-Verträgen verkauft der Eigentümer einer Wohnimmobilie diese ganz oder teilweise an ein Finanzunternehmen gegen Bargeld und behält das Recht einer weiteren Nutzung.) Dazu wurden strukturierte Telefoninterviews mit Personen durchgeführt, die als Interessenvertreter eines solchen Finanzierungsinstruments gelten sowie mit Personen, die hier bereits konkrete Erfahrungen gemacht haben.

 

Es zeigte sich, dass die Vorstellungen der Stakeholder über Vulnerabilität von Verbrauchern, ganz im Gegensatz zum breiteren Verständnis von FCA, sich mit Blick durch eine engere Linse bilden: mit dem Akzent auf „informative Verletzbarkeit“ oder darauf, ob ein Verbraucher weiß oder nicht weiß, „was die machen“. Diese Sichtweise unterstützt die Annahme, das Angebot finanzieller Information sei eine hinreichende Intervention, um ein befriedigendes Ergebnis beim Verbraucher zu sichern. Im Zusammenhang mit der Selbstregulierung der Finanzbranche und verbindlicher Rechtsberatung, so der breite Konsens, sorge der bestehende Regulierungsansatz für ausreichenden Verbraucherschutz. Diese Annahme steht im Widerspruch zu den Ergebnissen einer vorangegangenen Verbraucherstudie der Autorinnen, die ein sehr viel breiteres Spektrum an Verbraucherverletzbarkeiten bei equity release-Verträgen offenbarte.

 

Risikoquelle gerade für ältere Verbraucher ist beispielsweise das Drängen zur Überlassung von Wohneigentum, nur weil man glaubt, so finanziellen Schwierigkeiten entgegnen zu können. Begrenzt sei auch der Einfluss professioneller Beratung, wenn es um bessere Entscheidungen der Verbraucher unter situativ bedingten Belastungen geht. Zusätzliche Maßnahmen neben Information und Beratung seien erforderlich, beispielsweise die Regulierung von Produktbedingungen oder die hohen Kosten einer Kreditrückzahlung. Der weiche Nudging-Ansatz der US-amerikanischen Regulierungsbehörde FCA (zugunsten der Selbstregulierung) kann nur erfolgreich sein, wenn die Finanzbranche ein breiteres Verständnis von Verletzbarkeit entwickelt, über die finanziellen Fähigkeiten des Einzelnen hinaus.


Original-Quelle: Journal of Consumer Policy, Band 41, Heft 3, 2018, S. 273-295
http://link.springer.com/journal/volumesAndIssues/10603
Autorinnen: Louise Overton,  Lorna Fox O’Mahony

Studie: Nudging in der Mensa. Lässt sich eine gesundheitsförderliche Lebensmittelauswahl fördern?

Um Ernährungsgewohnheiten zu beeinflussen, kann man Informationsmaßnahmen oder ökonomische Instrumente
und Angebotsrestriktionen einsetzen, sogenannte harte Instrumente. Sie zielen auf bewusste Entscheidungen ab,
ihre Wirkung ist somit limitiert. Was ist mit weichen Maßnahmen möglich, beispielsweise mit Nudging, womit vorrangig
psychische Automatismen stimuliert werden? Für die Gemeinschaftsgastronomie bieten sie sich aus verschiedenen
Gründen an: Das Umfeld kann meist mit wenig Aufwand umgestaltet werden.

 

Ein Modellprojekt in Bayern sollte untersuchen, ob das Auswahlverhalten in einer Hochschulmensa
und einer Schulmensa durch Nudging-Maßnahmen ohne begleitende Informationen und andere Maßnahmen
verbessert werden kann. Dazu wurden in beiden Mensen verschiedenste Veränderungen vor der Weihnachtspause
durchgeführt: des Ausgabenbereichs, des Speiseplans, der Platzierung von Speisen und Getränken, der Portionierung
von Speisen, der Verwendung von Grün in der Kennzeichnung u.a.m. Kurz nach der Weihnachtspause sowie nach
fünf und elf Monaten wurden die Mengen an verzehrten Hauptgerichten, Beilagen, Vollkornbackwaren, Salat, Obst,
Snacks und Getränken etc. gemessen. Bei den Studierenden stieg der Anteil des veganen bzw. vegetarischen Hauptgerichtes an allen Hauptgerichten kurz-, mittel- und langfristig,ebenso bei der Auswahl von frischem Obst als Dessert.
Der Anteil von Wasser an den gewählten Getränken erhöhte sich ebenfalls, bei den Süßigkeiten sank der jeweilige Anteil
in die gewünschte Richtung. Bei den Bediensteten ergaben sich ganz ähnliche Effekte.

In der Schulmensa waren die Veränderungen uneinheitlich, wiesen aber überwiegend ebenfalls in die gewünschte Richtung. Beim vegetarischen Hauptgericht und bei frischem Obst, bei Vollkornsnacks und Süßigkeiten hielt der günstige Effekt allerdings nur kurzfristig an. Das Gesamtbild der Untersuchung: Nudging-Maßnahmen wie die im Projekt durchgeführten Veränderungen des Umfeldes einer Mensa scheinen eine gesundheitsfördernde Speisenauswahl fördern zu können. Nudging ergänzt nach Meinung der Autorinnen die anderen Interventionsansätze zur Änderung des Ernährungsverhaltens, entgegen den kritischen Stimmen. Dies läge auch in einer Linie mit den bisher vorliegenden Reviews und Metaanalysen zur Wirksamkeit von Nudging in Settings der Gemeinschaftsgastronomie.
Allerdings sollten Empfehlungen für Nudging-Maßnahmen setting- und situationsspezifisch formuliert werden.

Originalquelle: Ernährungs Umschau:
Forschung & Praxis, 65. Jahrg.,
Heft 10, 2018, S. 170-178
https://www.ernaehrungs-umschau.
de/print-artikel/15-10-
2018-nudging-in-der-mensa/

Kontakt zur Nachwuchsforschungsgruppe FANS der TU Berlin

Wir suchen immer wieder interessierte Menschen ab 65 Jahren, die uns durch Ihre Teilnahme an wissenschaftlichen Studien bei unserer Forschung unterstützen.


Hier finden Sie einen Link zu unserer Website und die Möglichkeit, sich bei uns als Studienteilnehmer zu registrieren:
https://www.fans.tu-berlin.de/v-menue/proband_sein/

Wir freuen uns natürlich sehr, wenn sie diese Möglichkeit der Studienteilnahme unter Ihren Kommilitonen verbreiten.

Guter Vorsatz: sparsamer Leben mit der Knauserer-Homepage

Der Knauserei ist eine der größten (und auch eine der wenigen) Homepages im deutschen Sprachraum zum Thema sparsam leben, einfacher leben, Konsumreduktion.

Mit Spartipp-Lexikon, Newsletter, Forum und Kalender.

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Neuer Sonderforschungsbereich an der TU Berlin: Räumliche Analyse des gegenwärtigen Wandels oder in welcher Gesellschaft leben wir heute

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den neuen Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“ in den Gebieten Soziologie, Architektur und Städteplanung

Der Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“ (Sfb 1265) gehört zu den 15 neuen Sonderforschungsbereichen, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den nächsten vier Jahren finanzieren wird. Die TU Berlin ist Sprecherhochschule. Geleitet wird der Sfb von Prof. Dr. Martina Löw, Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie, und Prof. Dr. Hubert Knoblauch, Fachgebiet Allgemeine Soziologie. Beide forschen und lehren am Institut für Soziologie, Fakultät VI „Planen Bauen Umwelt“, der TU Berlin.

Weitere Infors



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(mit Text und Bildern)

Die nächsten Events:

20.06.2019 (Donnerstag)

Vortrag im BANA-Cafe: Bibliothek im Lehmbau im Iran

Am Donnerstag, 20. Juni 2019 , 15.00 Uhr, findet ein Vortrag über eine Bibliothek im Lehmbau im Iran statt.

Der Vortragende ist Professor aus dem Iran und findet in englischer Sprache statt.

29.06.2019 (Samstag)

Projektlabor BANA e.V.

Der Verein der BANA-Studierenden besteht seit 1987. Wir treffen uns jeden Donnerstag im Café BANA (Familiengarten, Oranienstr. 34) ab 15:00 Uhr. Mehr zum Verein >>>

Projektwoche 2019 in Meran

Vom 7. bis 17. September 2019 wird die nächste Projektwoche in Südtirol stattfinden. Alles Weitere hier >>>

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