Start BANA-Online-Vorlesungsverzeichnis

BANA-Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2019/20 jetzt online!

Die Projektwerkstatt WebLabor hat das BANA-Vorlesungsverzeichnis jetzt für das Wintersemester fertiggestellt. Gaby Schaepers-Feese gab den offiziellen Startschuss, nach dem alle Inhaltsbeschreibungen und vor allem die Termine abgestimmt vorlagen.
Ab sofort kann man sich jetzt unmittelbar hier informieren >>>

Die Druckversion des BANA-Vorlesungsverzeichnisses wird noch erstellt und steht ab Anfang Oktober 2019 zur Verfügung.

BANAs im Auswärtigen Amt am 7.8.2019

Projektlabor BANA e.V.: Stadtwalks im Sommer

Die BANA-Stadtwalks sind wie immer gut besucht. Die nächsten Termine hier >>>
Rückblick auf die vergangenen Stadtwalks >>>

Logo TU Berlin

Offizielle Informationen zum BANA-Programm

TU-Homepage

BANA-Info-Flyer

Info-Veranstaltungen für neue Gasthörer am 18.09. um 16 Uhr und am 25.09.2019 um 10 Uhr im Raum FH 1019.

Bundeswettbewerb Deutscher Generationsfilmpreis 2019

Die BANA`s haben es mal wieder geschafft beim Festival 2019 in die Endrunde zu kommen und danach noch die Auszeichnung zu erhalten!

Von über 700 Filmen wurden 44 Filme ausgewählt und dann am Wochenende im THEGA Filmpalast in Hildesheim gezeigt. 

Wir sind dann dort ausgezeichnet worden und können nun mit dem Geldpreis unsere Hardware zeitgemäss verbessern.

Der Link zum Film: https://youtu.be/JY9gGlhoX9E

Wohnen und Leben in der Stadt

Logo Wohnen und Leben

Nächster Termin:

21.10.2019 Planung WS 2019/20
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Projektwerkstatt 
"Mehrgenerationsgarten"

FahrRad BANA

Projektwerkstatt
"FahrRad BANA"

BANAle Bücher

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Projektwerkstatt
"WebLabor"

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Projektwerkstatt
"Zukunft 60 plus"

Einführungstutorium

Einführungstutorium BANA-Alltag

Nächster Termin:

Video-Logo

Seminar
"Videofilmen"

Wein-Logo

Projektwerkstatt
"Wein"

TU-Projektwerkstatt "Zukunft bauen"

Im Wintersemester 2019/20 wird es um Partizipation und Teilhabe im städtischen Raum gehen. Auch in diesem 4. Teil der laufenden Projektwerkstatt werden wieder BANA-Gasthörer und junge Studierende zusammen an Lösungen arbeiten.

Alle weiteren Infos >>>

BANA - Pinnwand mit Informationen und Hinweisen zu Veranstaltungen

Die einzelnen Beiträge öffnen sich durch anklicken.

 

Neue Studie zum Gedächtnistraining der Humboldt-Universität: Teilnehmer gesucht
Liebe Studieninteressierte,
wir führen aktuell eine spannende Online-Studie zum Thema Gedächtnis durch und hoffen auf Ihre Unterstützung. Die Studie können Sie direkt an ihrem Computer durchführen, es dauert ca. 20 min. Sämtliche Daten werden anonym registriert, es ist kein Rückschluss auf Ihre Person möglich. Für die Studienteilnahme sind keine besonderen Kenntnisse notwendig.
In der Studie wird untersucht, wie unterschiedliche Lernformen (wie z.B. das Überprüfen von Lernstoff mithilfe von Tests, das wiederholte Lernen oder das Auswählen von inhaltlich ähnlichen Wörtern zur Kontrolle des Lernerfolgs) den Erwerb von neuen Informationen begünstigen können. Besonders interessieren wir uns dafür, wie sich diese lernförderlichen Effekte über die Lebensspanne entwickeln. Hierfür benötigen wir dringend noch Studieninteressierte, und es wäre eine große Hilfe, wenn Sie hieran teilnehmen könnten.
Für die Qualität der Studie bzw. deren Ergebnisse ist es sehr wichtig, dass Sie die Instruktionen genau befolgen und die Studie so konzentriert wie möglich durchführen.  Die Teilnahme gestaltet sich sehr einfach – Sie müssen nur auf den unten stehenden Link klicken. Sie werden dann direkt zur Online-Studie weitergeleitet. Sie benötigen nichts weiter als einen funktionierenden Laptop oder Computer. Am Tablet oder Smartphone geht es nicht
Sobald Sie die Studie begonnen haben, wird Ihnen alles genau erklärt und Sie werden genaue Anweisungen zu jedem Schritt erhalten. Wichtig ist, dass das Experiment  nur einmal von Ihnen durchgeführt wird. Sie können den Link aber gerne an weitere Personen (zwischen 40 und 80 Jahren) weitergeben, das ist kein Problem.
Klicken Sie einfach auf diesen Link, wenn Sie 15-20 Minuten ungestört sind:
Bitte beachten Sie, dass zum Beispiel auf der Seite mit der Einverständniserklärung zum Teil Häkchen gesetzt werden müssen, damit es im Programm weitergeht. Am besten funktioniert das Programm mit Firefox, Google Chrome oder Microsoft Edge, der Internet Explorer funktioniert leider nicht.
Sollten Sie Fragen zur Studie haben oder etwas nicht wie beschrieben funktionieren, schreiben Sie gerne an Herrn Nils Heinrich (onlinestudienforschung@gmail.com) Er wird sich umgehend bei Ihnen melden.
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme und würden Ihnen  bei Interesse gerne einen Ergebnisbericht (ca. Ende des Jahres  2019) zuschicken. Melden Sie sich in diesem Fall gerne bei: onlinestudienforschung@gmail.com.
Viele Grüße und vielen Dank für Ihre Unterstützung!
So.25.08.2019 Tag der offenen Weide

Ein Besuch der sich lohnt!

Die Besichtigung des Hühnerhofes kann mit einer Erkundung der Region rund um Falkenhagen in Verbindung gebracht werden.

Infos hier >>>

Mi.28.08.2019 Film "Die letzte Etappe" (Wir waren Nachbarn)

Im Rahmen der Filmreihe des Projekts "Wir waren Nachbarn" wird am 28. August der polnische Film „Die letzte Etappe“ von 1948 gezeigt, der erste Spielfilm der Filmgeschichte, der das Leben im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau thematisiert.

 

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin

 - Eintritt frei -

Information: (030) 90277-4527

Fr 30.08.2019 Info-Veranstaltung der Berliner Polizei zur Seniorensicherheit

Im Rahmen der 45. Berliner Seniorenwoche findet diese umfassende Info-Veranstaltung statt. Die Fachdienststellen der Polizei Berlin beraten zur Kriminal- und Verkehrsunfallprävention.

Ort:        Rathaus Steglitz,  Raum 301

Termin:  30.08.2019 von 14 - 17 Uhr

 

Das Angebot ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Do 05.09.2019 Futurium in Berlin eröffnet

„FEST DER ZUKÜNFTE“  5. September 2019, 19:00-01:00 Uhr // Fr, 6. September, bis So, 8. September, jeweils 10:00-18:00 Uhr

Eintritt frei

Ab Donnerstagabend, 19 Uhr, beginnt das Eröffnungsprogramm, zu dem Sie alle herzlich eingeladen sind. 

Zu entdecken sind Zukunftsthemen von A wie Arbeit bis Z wie Zero Waste in der Ausstellung. Besucher*innen können in den Denkräumen Mensch, Natur und Technik spannende Zukunftsoptionen erkunden und eigene Haltungen zu umstrittenen Themen entwickeln.

Im Forum diskutieren beim Eröffnungsgespräch am Donnerstagabend u.a. die Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer, die Schriftstellerin und Netzexpertin Kathrin Passig und Prof. Dr. Armin Grunwald vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlsruhe, warum es wichtig ist, sich mit Zukunft zu beschäftigen.

Wer Lust zum Basteln und Tüfteln hat, ist in der Werkstatt des Futurium Labs willkommen: Experimente, Elektrobausätze oder kreative Design-Aufgaben zu den Ausstellungsthemen laden das gesamte Wochenende über zum Mitmachen ein. Im Showcase des Futurium Labs können die Besucher*innen interaktive Exponate ausprobieren – und sich direkt mit den Künstler*innen über ihre Arbeit an Zukunftsthemen austauschen. 

Eine Reihe von Games machen das gesamte Wochenende über Zukunftsszenarien im Hier und Jetzt erfahrbar. Interaktive Audiowalks, Experimente, Stadtexpeditionen mit Rollenspielen oder kreative Zeitreisen für Kinder laden zum Spielen und Spekulieren ein. 

Getanzt werden kann Donnerstagabend auf dem Vorplatz Richtung Spree zu den Klängen skandinavischer Elektrobeats von WhoMadeWho und dem DJ-Set von hoe__mies. Von Freitag- bis Sonntagabend legen DJ RB_JUMBO, Arno Cao, Jazzmin und hansi_brise auf.

Für das kulinarische Wohl sorgen die Hoflieferanten Berlin im „Restaurant im Futurium“.

Das gesamte Programm finden Sie online:  https://futurium.de/de/eroeffnung

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen zu diskutieren, zu experimentieren, zu entdecken und zu feiern!

Ihr Futurium-Team

Mo.23.09.2019 Stadtforum "Gemeinwohl! Wie gestalten wir Berlin solidarisch?"

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, lädt am 23. September 2019 ab 18:00 Uhr zum Stadtforum „Gemeinwohl! Wie gestalten wir Berlin solidarisch?" ins KühlhausBerlin ein.


Gemeinwohl!
Eine Stadtentwicklung zum Wohle aller gewinnt an Aufmerksamkeit und Bedeutung. Ob es die Gemeinnützigkeit des Wohnens ist oder verschiedene Formen des gemeinschaftlichen Eigentums wie Allmenden, Genossenschaften und Stiftungen – sie alle erleben derzeit eine Renaissance. Gerade in wachsenden Städten, wo bezahlbare Wohn- und Lebensräume knapper werden, ist das zu beobachten.

Berlin will auch in Zukunft eine starke, sozial ausgleichende und ökologisch ambitionierte Stadt sein. Mit Blick auf die städtebauliche Qualität ist ein gemeinsames Verständnis erforderlich, wie eine Stadt- und Quartiersentwicklung aussehen kann, die sich maßgeblich am Gemeinwohl orientiert. Darüber hinaus ist zu thematisieren, welche Formen des gemeinwohlorientierten Wirtschaftens es gibt. Für Umwelt und Kultur ist zu klären, wer heute und in Zukunft als Träger des Gemeinwohls fungiert. Dies und mehr wird auf dem nächsten Stadtforum intensiv diskutiert.

Diskutieren Sie mit am 23. September 2019 ab 18 Uhr im Kühlhaus Berlin, Luckenwalder Straße 3, 10823 Berlin
Das Programm finden Sie in Kürze hier. 

Sa.28.09.2019 Wir pflanzen für Bienen und Co.!

Liebe BANA-Freunde

Wir pflanzen für Bienen und Co.! Wann? Samstag, 28.09.19, ab 10.00 Uhr

Wo? Reinickendorfer Grünflächen

Dauer: 2 bis 3 Stunden

Ihr seid herzlich eingeladen zu der großen Mitmach-Frühlingszwiebel-Pflanzaktion der AG  Biodiversität, bestehend aus Reinickendorfer Imkern, Mitgliedern des Naturschutzbundes (Nabu) und anderer Reinickendorfer Bürger.

Gemeinsam wollen wir auf öffentlichen Grünflächen Reinickendorfs rund 5000 Frühlingszwiebeln in die Erde bringen. Aufgeteilt in kleinere Gruppen werden wir öde Flächen zu Weiden für frühaktive Bienen und andere Nektar- und Pollenliebhaber verwandeln.

Dazu brauchen wir fleißige Hände!

Die Orte werden nach Absprache mit dem Grünflächenamt folgende sein:

Kienhorst Park, Flächen vor dem S-Bahnhof Alt-Reinickendorf, Techow-Promenade, Rosentreter Allee, Borsigdamm, Elsenbruchstraße

Wir werden alle Mitmacher in Gruppen zusammenfassen, gleichmäßig auf die Flächen verteilen und einen morgendlichen Treffpunkt bekanntgeben.

Einzelheiten werdet Ihr gegen den 13. September erfahren.

(Möchtet ihr besonders gern an einem der Orte helfen/mit Freunden zusammensein - teilt uns dies ruhig mit. Wir werden es bei der Verteilung berücksichtigen.)

Bringt bitte nach Möglichkeit scharfe Zwiebelstecher, Unkrautstecher oder kleine Gartenschaufeln mit. Der Boden könnte hart sein.

Anmeldungen sind möglich unter: Kontakt.agbio@gmail.com

Herzliche Grüße, Ingrid Bachem-Vopel und Friedrich Vopel

ab 14.6.2019 Foto-Ausstellung: Im (Un)Ruhestand

f³ – freiraum für fotografie zeigt

Im [Un]Ruhestand – Porträts erwerbstätiger [Un]Ruheständler*innen von Arne Wesenberg

ERÖFFNUNG: Freitag, 14. Juni 2019, 19 Uhr 

EINFÜHRUNG: Katharina Mouratidi, Künstlerische Leiterin f³ – freiraum für fotografie, im Gespräch mit dem Fotografen Arne Wesenberg.  

FOTO MATINEE: Sonntag, 16. Juni 2019, 11 Uhr 

Mit der Soziologin Prof. Simone Scherger und der Publizistin Barbara Sichtermann diskutiert die Journalistin Margit Miosga (rbb-Kulturradio) über den Wert von Arbeit und ihre gesellschaftliche Bedeutung. 

AUSSTELLUNG: 15. Juni – 18. August 2019 

Die Zahl der älteren Beschäftigten in Deutschland nimmt rasant zu. Die Erwerbsbeteiligung der 60- bis 64-jährigen hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht. Gleichzeitig stehen dem Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren immer weniger Menschen zur Verfügung. Aktuell ist die Rente mit 69 Jahren in der Diskussion.

Der Lübecker Fotograf Arne Wesenberg porträtierte über sieben Jahre lang mit der analogen Großbildkamera die Lebensrealität derjenigen, die – freiwillig oder aus ökonomischer Notwendigkeit heraus – im Alter berufstätig sind. Im [Un]Ruhestand gibt in über 200 Porträts ganz individuelle Antworten auf Fragen zur demografischen Alterung, zu einem funktionierenden Rentensystem und zur Bedeutung der Arbeit in unserer Gesellschaft. 

Link zur Homepage der Ausstellung>>>

Projektankündigung "Feinstaubmessung selbst gemacht"

Das Thema Feinstaub gewinnt derzeit immer mehr an Bedeutung.

Ich möchte ein interessantes Projekt des Citizen Science OK Lab aus Stuttgart vorstellen und zur Mitarbeit anregen. Bei  "luftdaten.info" haben tausende von Paten weltweit selbst gebaute Messgeräte an der Außenwand des Hauses installiert. Aus den übermittelten Daten generiert luftdaten.info eine sich ständig aktualisierende Feinstaub-Karte. So wird Feinstaub sichtbar…

Paten die sich einen Sensor anschaffen wollen bin ich gern bei der Anschaffung und Inbetriebnahme behilflich.
Voraussetzung ist eine Steckdose in unmittelbarer Entfernung des Sensors und ein passwortgeschütztes W-LAN.
Ich werde die nötigen Teile bestellen (China, dauert ca. 6-8 Wochen) und vorkonfigurieren.
Die Kosten für eine Messstation betragen ca. 25.-€.
In einem Workshop im Wintersemeter 2019 könnten wir dann die Geräte in Betrieb nehmen.

Mitte Juni werde ich die benötigten Teile bestellen und vorkonfigurieren.
In einem Workshop Anfang WS 2019 werden wir die Messstationen gemeinsam zusammenbauen und in Betrieb nehmen.
Falls ihr bei dem Projekt mitmachen möchtet sendet mit bitte eine kurze Mail an:

otto.kueckmann@campus.tu-berlin.de

Studie über die Verletzbarkeit älterer Verbraucher in der Finanzbranche

Eine Studie untersuchte, in wieweit die Vorstellungen der Interessenvertretern von equity release-Verträgen, einem wachsenden und riskanten Markt für ältere Menschen, über die Verletzbarkeit von Verbrauchern mit der Philosophie der Behörde und den realen Verbrauchererfahrungen überein stimmen. (Bei equity release-Verträgen verkauft der Eigentümer einer Wohnimmobilie diese ganz oder teilweise an ein Finanzunternehmen gegen Bargeld und behält das Recht einer weiteren Nutzung.) Dazu wurden strukturierte Telefoninterviews mit Personen durchgeführt, die als Interessenvertreter eines solchen Finanzierungsinstruments gelten sowie mit Personen, die hier bereits konkrete Erfahrungen gemacht haben.

 

Es zeigte sich, dass die Vorstellungen der Stakeholder über Vulnerabilität von Verbrauchern, ganz im Gegensatz zum breiteren Verständnis von FCA, sich mit Blick durch eine engere Linse bilden: mit dem Akzent auf „informative Verletzbarkeit“ oder darauf, ob ein Verbraucher weiß oder nicht weiß, „was die machen“. Diese Sichtweise unterstützt die Annahme, das Angebot finanzieller Information sei eine hinreichende Intervention, um ein befriedigendes Ergebnis beim Verbraucher zu sichern. Im Zusammenhang mit der Selbstregulierung der Finanzbranche und verbindlicher Rechtsberatung, so der breite Konsens, sorge der bestehende Regulierungsansatz für ausreichenden Verbraucherschutz. Diese Annahme steht im Widerspruch zu den Ergebnissen einer vorangegangenen Verbraucherstudie der Autorinnen, die ein sehr viel breiteres Spektrum an Verbraucherverletzbarkeiten bei equity release-Verträgen offenbarte.

 

Risikoquelle gerade für ältere Verbraucher ist beispielsweise das Drängen zur Überlassung von Wohneigentum, nur weil man glaubt, so finanziellen Schwierigkeiten entgegnen zu können. Begrenzt sei auch der Einfluss professioneller Beratung, wenn es um bessere Entscheidungen der Verbraucher unter situativ bedingten Belastungen geht. Zusätzliche Maßnahmen neben Information und Beratung seien erforderlich, beispielsweise die Regulierung von Produktbedingungen oder die hohen Kosten einer Kreditrückzahlung. Der weiche Nudging-Ansatz der US-amerikanischen Regulierungsbehörde FCA (zugunsten der Selbstregulierung) kann nur erfolgreich sein, wenn die Finanzbranche ein breiteres Verständnis von Verletzbarkeit entwickelt, über die finanziellen Fähigkeiten des Einzelnen hinaus.


Original-Quelle: Journal of Consumer Policy, Band 41, Heft 3, 2018, S. 273-295
http://link.springer.com/journal/volumesAndIssues/10603
Autorinnen: Louise Overton,  Lorna Fox O’Mahony

Studie: Nudging in der Mensa. Lässt sich eine gesundheitsförderliche Lebensmittelauswahl fördern?

Um Ernährungsgewohnheiten zu beeinflussen, kann man Informationsmaßnahmen oder ökonomische Instrumente
und Angebotsrestriktionen einsetzen, sogenannte harte Instrumente. Sie zielen auf bewusste Entscheidungen ab,
ihre Wirkung ist somit limitiert. Was ist mit weichen Maßnahmen möglich, beispielsweise mit Nudging, womit vorrangig
psychische Automatismen stimuliert werden? Für die Gemeinschaftsgastronomie bieten sie sich aus verschiedenen
Gründen an: Das Umfeld kann meist mit wenig Aufwand umgestaltet werden.

 

Ein Modellprojekt in Bayern sollte untersuchen, ob das Auswahlverhalten in einer Hochschulmensa
und einer Schulmensa durch Nudging-Maßnahmen ohne begleitende Informationen und andere Maßnahmen
verbessert werden kann. Dazu wurden in beiden Mensen verschiedenste Veränderungen vor der Weihnachtspause
durchgeführt: des Ausgabenbereichs, des Speiseplans, der Platzierung von Speisen und Getränken, der Portionierung
von Speisen, der Verwendung von Grün in der Kennzeichnung u.a.m. Kurz nach der Weihnachtspause sowie nach
fünf und elf Monaten wurden die Mengen an verzehrten Hauptgerichten, Beilagen, Vollkornbackwaren, Salat, Obst,
Snacks und Getränken etc. gemessen. Bei den Studierenden stieg der Anteil des veganen bzw. vegetarischen Hauptgerichtes an allen Hauptgerichten kurz-, mittel- und langfristig,ebenso bei der Auswahl von frischem Obst als Dessert.
Der Anteil von Wasser an den gewählten Getränken erhöhte sich ebenfalls, bei den Süßigkeiten sank der jeweilige Anteil
in die gewünschte Richtung. Bei den Bediensteten ergaben sich ganz ähnliche Effekte.

In der Schulmensa waren die Veränderungen uneinheitlich, wiesen aber überwiegend ebenfalls in die gewünschte Richtung. Beim vegetarischen Hauptgericht und bei frischem Obst, bei Vollkornsnacks und Süßigkeiten hielt der günstige Effekt allerdings nur kurzfristig an. Das Gesamtbild der Untersuchung: Nudging-Maßnahmen wie die im Projekt durchgeführten Veränderungen des Umfeldes einer Mensa scheinen eine gesundheitsfördernde Speisenauswahl fördern zu können. Nudging ergänzt nach Meinung der Autorinnen die anderen Interventionsansätze zur Änderung des Ernährungsverhaltens, entgegen den kritischen Stimmen. Dies läge auch in einer Linie mit den bisher vorliegenden Reviews und Metaanalysen zur Wirksamkeit von Nudging in Settings der Gemeinschaftsgastronomie.
Allerdings sollten Empfehlungen für Nudging-Maßnahmen setting- und situationsspezifisch formuliert werden.

Originalquelle: Ernährungs Umschau:
Forschung & Praxis, 65. Jahrg.,
Heft 10, 2018, S. 170-178
https://www.ernaehrungs-umschau.
de/print-artikel/15-10-
2018-nudging-in-der-mensa/

Kontakt zur Nachwuchsforschungsgruppe FANS der TU Berlin

Wir suchen immer wieder interessierte Menschen ab 65 Jahren, die uns durch Ihre Teilnahme an wissenschaftlichen Studien bei unserer Forschung unterstützen.


Hier finden Sie einen Link zu unserer Website und die Möglichkeit, sich bei uns als Studienteilnehmer zu registrieren:
https://www.fans.tu-berlin.de/v-menue/proband_sein/

Wir freuen uns natürlich sehr, wenn sie diese Möglichkeit der Studienteilnahme unter Ihren Kommilitonen verbreiten.

Guter Vorsatz: sparsamer Leben mit der Knauserer-Homepage

Der Knauserei ist eine der größten (und auch eine der wenigen) Homepages im deutschen Sprachraum zum Thema sparsam leben, einfacher leben, Konsumreduktion.

Mit Spartipp-Lexikon, Newsletter, Forum und Kalender.

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Neuer Sonderforschungsbereich an der TU Berlin: Räumliche Analyse des gegenwärtigen Wandels oder in welcher Gesellschaft leben wir heute

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den neuen Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“ in den Gebieten Soziologie, Architektur und Städteplanung

Der Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“ (Sfb 1265) gehört zu den 15 neuen Sonderforschungsbereichen, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den nächsten vier Jahren finanzieren wird. Die TU Berlin ist Sprecherhochschule. Geleitet wird der Sfb von Prof. Dr. Martina Löw, Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie, und Prof. Dr. Hubert Knoblauch, Fachgebiet Allgemeine Soziologie. Beide forschen und lehren am Institut für Soziologie, Fakultät VI „Planen Bauen Umwelt“, der TU Berlin.

Weitere Infors



Übersicht über
alle anstehenden Termine >>>

 

Rückblick auf alle

früheren Veranstaltungen >>>

(mit Text und Bildern)

Die nächsten Events:

07.09.2019 (Samstag)
09.09.2019 (Montag)
16.09.2019 (Montag)

BANA Stadtwalk: Der Alexanderplatz

11:00

Unterwegs mit Ralf Hausding, Anmeldung erforderlich!

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23.09.2019 (Montag)

Projektlabor BANA e.V.

Der Verein der BANA-Studierenden besteht seit 1987. Wir treffen uns jeden Donnerstag im Café BANA (Familiengarten, Oranienstr. 34) ab 15:00 Uhr. Mehr zum Verein >>>

Projektwoche 2019 in Meran

Vom 7. bis 17. September 2019 wird die nächste Projektwoche in Südtirol stattfinden. Alles Weitere hier >>>

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TU-Sport

Die Angebote des TU-Hochschulsports stehen allen BANA-Studierenden zur Verfügung! Zum TU-Sport →